Die Anzüge des Monats November

Die Anzüge des Monats November

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Nach der ersten Freude über das abwechslungsreiche Farbenkonzert des Herbstes, überholt uns die kalte Realität ohne zu blinken auf der rechten Spur. Ich stehe an einem Dienstagmittag in absoluter Dunkelheit mit einem Fuß in einer knöcheltiefen Pfütze vor einem verschlossenen Büroturm, während ein kalter Ostwind die Krawatte ins Gesicht pustet. Also schnell die 111 gewählt und schon tönt es am anderen Ende: „Mogg. Guten Tag." Ich erwidere: "Einmal das Wohlfühlpaket bitte." Merinowolle, Flanell und nicht am Gewicht gespart!

Mittelgraues Flanell mit Kreidestreifen von Vitale Barberis Canonico (340 g/m)

Die erste Therapiemöglichkeit für den sich abzeichnenden Winter-Blues ist eine hohe Dosis Flanell. Die graue Zeit bis zum – für einige jedenfalls – fröhlichen Weihnachtsfest, überbrücke ich in einem neuen, lang ersehnten Kreidestreifen-Anzug.

Der Grauton besticht durch die unendlichen Kombinationsmöglichkeiten. Das Mittelgrau lässt Farben wunderbar zur Entfaltung kommen, was wir in dieser Jahreszeit dringend empfehlen. Ob mit hellblauem Hemd und dunkelroter Krawatte oder mit einem lilafarbenem Hemd und einer Krawatte in Smaragd, Sie bewahren immer den erstrebten Charme des Understatements. Die feinen Kreidestreifen sorgen dabei für die nötige Dynamik und die Akzentuierung der athletischen Linie. Das Tuch besticht durch die Lebendigkeit einer Melange verschiedenster Grautöne und natürlich durch die nötige Wärme an stürmischen Tagen.

Leider übernimmt die Krankenkasse keinerlei Kosten für diese Therapie.

MAX MOGG - BERLIN – 1550
MAXIMILIAN MOGG – 2950
THEOPHIL P. MOGG – 4700

Kamelfarbene Merinowolle von Loro Piana (590 g/m)

Um die Wunderheilkräfte des Anzugs noch zusätzlich zu verstärken, empfiehlt mir Herr Mogg einen Mantel aus kamelfarbener Merinowolle. Die zweireihige Schließung und die großzügige Länge – mindestens bis übers Knie – bieten zusätzliche Wärme. Mit breitem Revers und starker Schulter sehen wir im Mantel so elegant aus, wie im Anzug. Die strahlende Merinowolle ist ein Lichtblick an grauen Novembertagen. In einer Welt, in der die meisten Menschen – schwarzen Daunenjacken aus Funktionsmaterial sei Dank – keine Angst vor aufspritzendem Schneematsch haben müssen, umgibt den kamelfarbenen Mantel eine luxuriöse Aura. Auch am Wochenende kann man mit Hilfe eines dunkelroten Rollkragenpullovers und einem Paar heller Jeans einen spannenden Kontrast setzen.

Die Preise für diesen Gore-Tex-Schreck liegen bei:
MAX MOGG - BERLIN – 1800
MAXIMILIAN MOGG – 2740
THEOPHIL P. MOGG – 5300
Der Pullover und die Jeans liegen jeweils bei 490

Schwarzes Barathea von Dugdale Bros. (570 g/m)

Was fehlt noch in unserem Arzneimittelschrank? Ein kleines Aufputschmittel für das abendliche Ausgehen, das in den späten Herbsttagen immer mehr zum Grund für anschließende Barbesuche wird. Gerade für die langen, sehr späten Heimwege, in denen uns bei starkem Schneefall auch kein Taxi mehr helfen kann, bedarf es der richtigen Wahl: Den Opern- oder Theaterbesuch deckt man am besten mit einem förmlichen Dreiteiler ab. Mit einem hochformellen Abendanzug aus schwerem, schwarzen Barathea liegt man immer richtig. Dazu passt eine zweireihige Weste mit tiefem Ausschnitt in U-Form ganz besonders gut. Das Tuch hält uns – auch nach dem Barbesuch – warm und lässt uns selbst im November ohne Mantel eine Zigarettenpause an der frischen Luft überstehen.

Der dreiteilige Abendanzug liegt bei:
MAX MOGG BERLIN – 2650
MAXIMILIAN MOGG – 4100
THEOPHIL P. MOGG – 7100

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